Höhenkrankheit am Kilimandscharo vorbeugen

Vorbeugen Sie Höhenkrankheit, indem Sie eine Route wählen, die mindestens 7 Tage dauert, in einem extrem langsamen 'Pole Pole'-Tempo gehen und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wenn die Symptome schwerwiegend werden, ist die einzige Heilung ein sofortiger Abstieg.

  1. Wählen Sie eine längere Route. Vermeiden Sie die 5-Tages-Routen. Buchen Sie eine 7-, 8- oder 9-tägige Wanderung (wie Lemosho oder Northern Circuit), um Ihrem Körper doppelt so viel Zeit zur Akklimatisierung zu geben.
  2. Gehen Sie 'Pole Pole'. Das bedeutet 'langsam, langsam' auf Suaheli. Sie sollten in der Lage sein, sich beim Gehen gut zu unterhalten; wenn Sie außer Atem sind, gehen Sie zu schnell.
  3. Trinken Sie viel Flüssigkeit. Trinken Sie täglich 3 bis 4 Liter Wasser. Dehydrierung imitiert und verschlimmert die Symptome der Höhenkrankheit, was es Ihrem Körper erschwert, sich an die dünne Luft anzupassen.
  4. Beobachten Sie täglich die Symptome. Verwenden Sie zweimal täglich ein Pulsoximeter, um Ihre Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz zu verfolgen. Kommunizieren Sie ehrlich mit Ihrem leitenden Bergführer über Kopfschmerzen oder Übelkeit.
  5. Erwägen Sie Diamox. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Einnahme von Acetazolamid (Diamox). Es hilft Ihrem Körper, sich schneller zu akklimatisieren, indem es Sie dazu bringt, tiefer und häufiger zu atmen.
Werde ich definitiv krank?
Die meisten Trekkingteilnehmer erleben milde Symptome wie Kopfschmerzen oder Appetitlosigkeit. Eine schwere akute Bergkrankheit (AMS) ist weniger verbreitet, wenn Sie ein langsames Aufstiegsprofil befolgen.
Kann ich für die Höhe trainieren?
Körperliche Fitness hilft bei Ihrer Ausdauer, aber sie verhindert keine Höhenkrankheit. Selbst Spitzensportler können an AMS leiden; die primäre Abwehr ist die Geschwindigkeit des Aufstiegs.
Wann sollte ich umkehren?
Wenn Sie anhaltend erbrechen, Ataxie (Gleichgewichtsstörungen) oder Verwirrung haben, müssen Sie sofort absteigen. Ignorieren Sie diese Anzeichen niemals.