Überleben auf dem Langstreckenflug: Das Handgepäck richtig packen

Packen Sie ein 'Survival-Kit' in eine kleine Tasche, die Sie am Platz unter den Vordersitz schieben können, um den Zugriff auf das Hauptfach zu vermeiden. Konzentrieren Sie sich auf drei Kategorien: Hygiene, Schlafkomfort und Technik, um autark von den Borddiensten zu sein.

  1. Die Basis-Ausstattung wählen. Wählen Sie eine Tasche mit weichen Seiten, die sich leicht unter den Vordersitz quetschen lässt. Hartschalenkoffer sind hier unpraktisch. Eine Außentasche für den Reisepass und das Ticket ist Pflicht.
  2. Das Hygiene-Kit zusammenstellen. Verwenden Sie einen transparenten Beutel (maximal 1 Liter). Packen Sie Zahnbürste, Zahnpasta (unter 100ml), Feuchtigkeitscreme, Lippenbalsam und ein Desinfektionstuch ein. Die Luft in der Kabine trocknet Haut und Schleimhäute extrem aus.
  3. Schlaf-Setup vorbereiten. Nehmen Sie ein aufblasbares Nackenkissen und eine hochwertige Schlafmaske mit. Ein Paar Kompressionsstrümpfe sollten Sie direkt vor dem Boarding anziehen, um Schwellungen in den Beinen zu verhindern.
  4. Technik autark machen. Packen Sie eine Powerbank (max. 20.000 mAh), ein zwei Meter langes Ladekabel und geräuschunterdrückende Kopfhörer ein. Verlassen Sie sich nicht auf die bordeigenen USB-Anschlüsse, da diese oft defekt sind oder zu langsam laden.
Wie viel Flüssigkeit darf ich mitnehmen?
In der EU gilt die 100-ml-Regel pro Behälter. Alle Behälter müssen in einen transparenten, wiederverschließbaren 1-Liter-Beutel passen.
Sind Powerbanks im Handgepäck erlaubt?
Ja, sie MÜSSEN zwingend ins Handgepäck. Im aufgegebenen Gepäck sind sie aus Brandschutzgründen verboten.