Planung einer Patagonien-Expedition: Grenzübertritt zwischen Argentinien und Chile

Um beide Seiten zu sehen, fliegen Sie nach El Calafate (Argentinien) und von Puerto Natales oder Punta Arenas (Chile) aus oder umgekehrt. Nutzen Sie die täglichen grenzüberschreitenden Busverbindungen zwischen El Calafate und Puerto Natales, um die 5-stündige Lücke zu überbrücken, und stellen Sie sicher, dass Ihr Busticket in der Hochsaison mindestens 14 Tage im Voraus gebucht ist.

  1. Wählen Sie Ihre Hauptknotenpunkte. Konzentrieren Sie Ihre Reise auf die beiden wichtigsten südlichen Ankerpunkte: den Nationalpark Los Glaciares (argentinische Seite) und den Nationalpark Torres del Paine (chilenische Seite). Der Versuch, die gesamte Länge Patagoniens in weniger als 14 Tagen abzudecken, ist anstrengend und nicht empfehlenswert.
  2. Organisieren Sie den grenzüberschreitenden Verkehr. Buchen Sie Ihr Busticket von El Calafate nach Puerto Natales über Unternehmen wie Bus-Sur. Dies ist der zuverlässigste Weg, die Grenze zu überqueren. Es dauert etwa 5-6 Stunden, einschließlich der Zeit für die Zollabfertigung beider Länder.
  3. Stimmen Sie Ihre Nationalparkbuchungen ab. Torres del Paine erfordert Monate im Voraus Reservierungen für Campingplätze oder Refugien, wenn Sie die W- oder O-Treks wandern möchten. Kommen Sie nicht ohne diese in der Region an; Sie werden an den Parkeingängen abgewiesen.
  4. Verwalten Sie Ihre Währung. Tragen Sie US-Dollar in bar, um sie in Argentinien gegen bessere 'Blue Dollar'-Kurse zu tauschen, aber verlassen Sie sich in Chile auf Kreditkarten und chilenische Pesos (CLP), da die digitalen Wechselkurse Argentiniens für Touristen in letzter Zeit den offiziellen Kursen viel näher gekommen sind.
Brauche ich ein Mietauto?
Nicht unbedingt. Das Busnetz zwischen El Calafate und Puerto Natales ist ausgezeichnet. Das Mieten eines Autos für den Grenzübertritt ist mit erheblichem zusätzlichem Papierkram für die Versicherung und Gebühren verbunden.
Ist es immer windig?
Ja. Rechnen Sie das ganze Jahr über mit starkem Wind, was die gefühlte Temperatur viel kälter macht als die tatsächliche Temperaturanzeige.