Ein Monat in Porto: Ein praktischer Leitfaden zum Leben

Verbringen Sie Ihren Monat wie ein Einheimischer, indem Sie eine Wohnung in Bonfim oder Cedofeita mieten und nicht im Touristenzentrum. Nutzen Sie die Monatskarte Andante für den öffentlichen Nahverkehr und widmen Sie Ihre Wochenenden der Erkundung des Douro-Tals und Küstenstädten wie Matosinhos.

  1. Langzeitwohnung sichern. Buchen Sie ein Airbnb oder eine lokale Mietwohnung in Vierteln wie Bonfim oder Cedofeita. Vermeiden Sie Ribeira; es ist laut, überfüllt und es fehlen die authentischen Nachbarschaftsläden und Bäckereien, die Sie für einen Monatsaufenthalt benötigen.
  2. Fahrkarte besorgen. Gehen Sie zum Büro von Metro do Porto am Bahnhof Trindade und kaufen Sie eine Monatskarte „Andante“. Sie kostet etwa 40 € und ermöglicht Ihnen unbegrenzte Fahrten mit Bussen, Straßenbahnen und der Metro im Ballungsraum.
  3. Lokal einkaufen. Überspringen Sie für den täglichen Bedarf die großen Supermärkte. Besuchen Sie den Mercado do Bolhão für frisches Obst und Gemüse und finden Sie jeden Morgen eine lokale „padaria“ (Bäckerei) für frisches Brot. Wenn Sie die meisten Mahlzeiten selbst kochen, geben Sie etwa 250–300 € pro Monat für Lebensmittel aus.
  4. Routine entwickeln. Porto ist eine hügelige Stadt, die man gut zu Fuß erkunden kann. Widmen Sie Ihre Vormittage der Arbeit oder Erkundung, Ihre Nachmittage dem Besuch eines bestimmten Viertels und Ihre Abende den „Petiscos“ in lokalen Tascas.
Ist Porto einen ganzen Monat lang gut zu Fuß erkundbar?
Ja, aber es ist extrem hügelig. Ihre Waden werden am Ende des Monats sehr stark sein.
Muss ich Portugiesisch sprechen?
In Touristengebieten kommt man mit Englisch gut durch, aber ein „Bom dia“ (Guten Morgen) und „Obrigado/a“ (Danke) zu lernen, kommt bei den Einheimischen sehr gut an.
Ist es sicher, dort allein zu leben?
Porto ist sehr sicher. Es gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen für Städte, besonders nachts in Flussnähe, aber Gewaltverbrechen sind selten.