So planen Sie eine Reise in große Höhen der peruanischen Anden, ohne krank zu werden
Um Höhenkrankheit in Peru zu vermeiden, müssen Sie im Heiligen Tal (niedrigere Höhenlage) beginnen, anstatt direkt nach Cusco zu fliegen, und die ersten 48 Stunden mit minimaler Anstrengung ruhen. Hydrieren Sie sich täglich mit mindestens 3 Litern Wasser und konsultieren Sie Ihren Arzt bezüglich der Einnahme von Acetazolamid 24 Stunden vor Ihrem Aufstieg.
- Starten Sie im Heiligen Tal. Nach Ihrer Ankunft in Cusco überspringen Sie die Stadterkundung sofort. Nehmen Sie ein vorbestelltes Auto direkt nach Urubamba oder Ollantaytambo (Höhe ca. 2.800 m). Ein Aufenthalt hier für die ersten beiden Nächte ermöglicht Ihrem Körper eine viel einfachere Anpassung als die 3.400 m Höhe von Cusco Stadt.
- Wenden Sie die 48-Stunden-Regel an. Planen Sie für Ihre ersten 48 Stunden keine anstrengenden Wanderungen oder intensiven Touren. Konzentrieren Sie sich auf leichte Spaziergänge und sanfte Erkundungen. Wenn Sie Kopfschmerzen verspüren, halten Sie sofort an und ruhen Sie sich aus – "kämpfen" Sie sich nicht durch.
- Passen Sie Ihre Ernährung an. Vermeiden Sie Alkohol und schwere, fettige Mahlzeiten in den ersten drei Tagen. Ihr Stoffwechsel verlangsamt sich in großer Höhe, was die Verdauung erschwert. Halten Sie sich an leichte Suppen, Quinoa und lokalen Coca-Tee, der als mildes Stimulans für die Höhenanpassung dient.
- Bewältigen Sie Ihre Anstrengung. Beim Wandern wenden Sie die "Schritt-Schritt"-Methode an: Machen Sie einen kleinen Schritt pro Atemzug. Wenn Sie nach Luft schnappen, sind Sie zu schnell unterwegs. Halten Sie Ihre Herzfrequenz niedrig, um die Sauerstoffsättigung aufrechtzuerhalten.
- Ist Coca-Tee tatsächlich wirksam?
- Ja, die Einheimischen nutzen ihn seit Jahrhunderten. Er hilft bei leichten Kopfschmerzen und Übelkeit, die mit der frühen Höhenanpassung verbunden sind.
- Sollte ich Medikamente einnehmen?
- Konsultieren Sie Ihren Arzt. Viele Reisende finden Acetazolamid (Diamox) sehr wirksam, aber es ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und kann Nebenwirkungen wie Kribbeln in den Fingern haben.