Wie man für eine Wanderung richtig packt

Packe nach dem Schichtenprinzip, nimm nur das Nötige mit und verteile das Gewicht gleichmäßig. Dein Rucksack sollte nicht mehr als 20% deines Körpergewichts wiegen.

  1. Grundausstattung zusammenstellen. Packe Wanderschuhe, Regenjacke, Erste-Hilfe-Set, Stirnlampe, Kompass und Karte. Diese Gegenstände gehören bei jeder Tour mit.
  2. Kleidung nach Schichtenprinzip. Erste Schicht: Funktionsunterwäsche. Zweite Schicht: Fleece oder Softshell. Dritte Schicht: wasserdichte Jacke. Nimm eine Wechselgarnitur mit.
  3. Verpflegung berechnen. Pro Tag: 2500-3000 Kalorien. Nimm energiereiche Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte und Energieriegel. 2-3 Liter Wasser pro Person und Tag.
  4. Rucksack richtig packen. Schwere Gegenstände nah am Rücken und in der Mitte. Schlafsack nach unten, oft benötigte Sachen in Außentaschen. Gewicht gleichmäßig verteilen.
  5. Sicherheitsausrüstung prüfen. Handy mit Offline-Karten, Pfeife, Rettungsdecke, persönliche Medikamente. Bei Mehrtagestouren: Zelt, Schlafsack, Kocher.
Wie schwer darf mein Rucksack sein?
Maximal 20% deines Körpergewichts. Bei 70kg also höchstens 14kg. Anfänger sollten mit 10-12kg starten.
Brauche ich wasserdichte Wanderschuhe?
Nicht zwingend. Wasserdichte Schuhe trocknen schlecht und können bei warmen Wetter zu Blasen führen. Besser: schnell trocknende Schuhe plus Gamaschen.
Wie viele Wechselklamotten soll ich mitnehmen?
Bei Tagestouren: keine. Bei Mehrtagestouren: eine komplette Wechselgarnitur plus zusätzliche Socken und Unterwäsche für jeden zweiten Tag.