Safari-Gepäck richtig packen ohne zu viel mitzunehmen

Für eine Safari brauchst du nur 7-8 kg Gepäck: neutrale Kleidung, feste Schuhe, Sonnenschutz und Kamera. Verzichte auf Schwarz, Weiß und grelle Farben. Wasche unterwegs und nutze die Wäscheservice der Lodges.

  1. Farbpalette festlegen. Packe nur khaki, braun, oliv und beige ein. Keine schwarze, weiße oder knallige Kleidung – diese zieht Tsetsefliegen an oder verschreckt Tiere.
  2. Basis-Garnitur für 7 Tage. 2 lange Hosen, 2 kurze Hosen, 4 T-Shirts, 2 langärmlige Hemden, 7 Unterwäsche-Sets, 7 Paar Socken. Das war's.
  3. Schichtprinzip anwenden. Morgens 15°C, mittags 35°C: Eine dünne Fleecejacke und eine Regenjacke reichen als äußere Schichten völlig aus.
  4. Schuhe begrenzen. Feste Wanderschuhe für Pirschgänge, geschlossene Sneaker für abends, Flip-Flops für die Lodge. Maximal 3 Paar.
  5. Wäsche-Strategie planen. Tag 4: Wäsche in der Lodge waschen lassen (kostet 5-15€). Oder abends mit Handwaschmittel selbst waschen – trocknet über Nacht.
  6. Technik-Prioritäten setzen. Kamera mit 2 Ersatzakkus, Fernglas, Stirnlampe, Powerbank. Laptop zu Hause lassen – WLAN in der Savanne ist eh schlecht.
Wie viel Gepäck ist bei Safari-Flügen erlaubt?
Bei kleinen Safari-Flugzeugen nur 15 kg in weichen Taschen. Hartschalenkoffer sind verboten wegen Platzmangel. Übergewicht kostet 5-10€ pro Kilo extra.
Brauche ich teure Safari-Kleidung?
Nein. Normale Outdoor-Kleidung in neutralen Farben reicht. Spezielle Safari-Klamotten sind Marketing. Ein gutes Hemd kostet 25€, keine 80€.
Soll ich Malaria-Tabletten einpacken?
Ja, aber vorher zum Tropenarzt. Malarone kostet 2€ pro Tablette, Doxycyclin 0,50€. Beginne 1-2 Tage vor Abreise, nicht erst vor Ort.
Kann ich vor Ort noch Ausrüstung kaufen?
In Nairobi, Kapstadt ja – aber teuer. Fernglas kostet dort 200€ statt 100€ in Deutschland. Sonnencreme ist oft 3x so teuer. Packe Grundausstattung mit.