Wie du deinen Rucksack richtig für Reisen packst

Schwere Gegenstände gehören nah an den Rücken in die Mitte des Rucksacks. Leichte, voluminöse Sachen nach oben und außen. Häufig benötigte Dinge in die Außentaschen. Mit dieser Gewichtsverteilung trägst du 15-20kg problemlos über längere Strecken.

  1. Rucksack richtig einstellen. Stelle Hüft- und Schultergurte ein, bevor du packst. Der Hüftgurt sollte auf den Hüftknochen sitzen, nicht darüber. Schulterriemen straff, aber nicht einschnürend.
  2. Schwerpunkt bestimmen. Schwere Sachen (Laptop, Wasserflaschen, Bücher) packst du mittig an den Rücken, auf Höhe der Schulterblätter. Niemals nach unten oder nach außen.
  3. Schlafsack und Klamotten. Schlafsack ganz nach unten in den Rucksack. Klamotten in Packwürfel oder Ziplock-Beutel sortiert oben drauf. Schmutzwäsche in separaten Beutel.
  4. Außentaschen nutzen. Wasserflasche in die Seitentasche. Snacks, Erste-Hilfe-Set und Dokumente ins Deckelfach. Regenhülle sollte schnell erreichbar sein.
  5. Kompression prüfen. Alle Kompressionsgurte festziehen. Der Rucksack sollte sich wie ein kompakter Block anfühlen, nicht wackeln oder nachgeben.
Wie schwer darf mein Rucksack sein?
Faustregel: maximal 20% deines Körpergewichts. Bei 70kg also höchstens 14kg. Für längere Wanderungen eher 10-12kg anpeilen.
Wo kommt das Zelt hin?
Zelt horizontal außen am Rucksack befestigen, nicht innen. Spart Platz und lässt sich nass verstauen, ohne andere Sachen zu durchnässen.
Brauche ich verschiedene Rucksäcke für verschiedene Reisen?
Ein guter 45-55L Trekkingrucksack reicht für 90% aller Reisen. Für Tageswanderungen zusätzlich einen 20-25L Daypack.