Umgang mit patagonischem Wind und Wetter

Sie müssen sich in drei verschiedenen Schichten kleiden, um das 'vier Jahreszeiten an einem Tag'-Klima Patagoniens zu bewältigen. Priorisieren Sie winddichte Außenhüllen und feuchtigkeitsableitende Synthetikmaterialien gegenüber Baumwolle, um beim Wandern trocken und bequem zu bleiben.

  1. Meistern Sie die Basisschicht. Tragen Sie eine synthetische oder Merinowolle-Basisschicht direkt auf der Haut. Vermeiden Sie Baumwolle vollständig, da sie nass bleibt und Sie bei aufkommendem Wind schnell Körperwärme verlieren lässt.
  2. Fügen Sie eine isolierende Mittelschicht hinzu. Bringen Sie eine Fleecejacke oder eine leichte Daunenjacke ('Puffy') mit. Diese Schicht speichert Ihre Körperwärme und Sie sollten sie schnell ausziehen können, wenn Sie bei einem Aufstieg überhitzen.
  3. Verschließen Sie mit einer winddichten Hülle. Der Wind in Patagonien ist unaufhörlich. Ihre Außenschicht muss eine hochwertige, wind- und wasserdichte Regenjacke mit einer eng zuziehbaren Kapuze sein. Auch wenn es nicht regnet, ist die Hülle Ihr wichtigster Schutz gegen die gefühlte Kälte.
  4. Schützen Sie Ihre Extremitäten. Packen Sie eine warme Mütze, die Ihre Ohren bedeckt, und winddichte Handschuhe ein. Die gefühlte Kälte in Patagonien kann dazu führen, dass die Temperaturen 10 Grad kälter erscheinen, als das Thermometer anzeigt.
Kann ich mit nur einer Windjacke auskommen?
Nein. Eine dünne Windjacke hält den Böen oder dem horizontalen Regen, der in der Region üblich ist, nicht stand. Sie benötigen eine technische Hardshell-Jacke.
Hört der Wind jemals auf zu wehen?
Nicht wirklich. Der Wind ist eine Konstante in Patagonien. Planen Sie Ihre Bewegungen so, dass Sie mit ihm rechnen, und sichern Sie lose Ausrüstung in Ihrem Rucksack mit Regenhüllen.