Packen für die Anden

Packen Sie nach einem strengen Schichtensystem, da die Temperaturen von 0 °C nachts auf 20 °C bei direkter Sonneneinstrahlung schwanken. Konzentrieren Sie sich auf feuchtigkeitsableitende Synthetikfasern und Wolle und lassen Sie Baumwolle komplett zu Hause, da sie bei hoher Luftfeuchtigkeit oder kalten alpinen Bedingungen nicht trocknet.

  1. Das Drei-Schichten-System anwenden. Bringen Sie eine feuchtigkeitsableitende Basisschicht (Merinowolle), eine Mittelschicht zur Wärmespeicherung (Fleece oder Daunenjacke) und eine wind- und wasserdichte Außenschicht mit. Verlassen Sie sich nie auf einen dicken Mantel; Sie müssen sich anpassen, wenn Sie zwischen Mikroklimata wechseln.
  2. Das richtige Schuhwerk wählen. Bringen Sie eingelaufene, wasserdichte Wanderschuhe mit hoher Knöchelunterstützung mit. Das Gelände ist steinig und uneben; Turnschuhe bieten nicht die nötige Stabilität für Bergpfade oder Straßen in hochgelegenen Dörfern.
  3. Sonnenschutz managen. Die UV-Strahlung ist in großen Höhen extrem. Packen Sie einen Hut mit breiter Krempe, eine polarisierte Sonnenbrille und mindestens 60 ml Sonnenschutzmittel mit LSF 50+ ein. In 3.000 Metern Höhe verbrennen Sie schneller als auf Meereshöhe.
  4. Organisation mit Kompressionsbeuteln. Nutzen Sie Kompressionsbeutel, um Platz zu sparen. Reisen in den Anden beinhalten oft kleine Regionalflüge, enge Busse und lange Wanderungen, bei denen Ihre Ausrüstung kompakt und vor unvorhersehbarem Bergregen geschützt bleiben muss.
Sollte ich abends Jeans tragen?
Nein. Jeans sind schwer, sperrig und trocknen tagelang, wenn sie nass werden. Packen Sie stattdessen schnell trocknende Wanderhosen aus Synthetik oder Reisehosen ein.
Lohnt es sich, eine Trinkblase mitzunehmen?
Ja. Ausreichend Flüssigkeit ist der beste Weg, um Höhenkrankheit zu bekämpfen, und eine Trinkblase ermöglicht es Ihnen, häufig zu trinken, ohne anhalten zu müssen, um eine Flasche aus Ihrer Tasche zu holen.