So packen Sie für einen arktischen Winter
Ziehen Sie sich in drei verschiedenen Schichten an: eine feuchtigkeitsableitende Basis-, eine isolierende Mittelschicht und eine wind- und wasserdichte Außenschicht. Packen Sie niemals Baumwolle, da diese Feuchtigkeit speichert und bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu schnellem Wärmeverlust führt.
- Wählen Sie Ihre Basisschicht. Packen Sie thermische Ober- und Unterteile aus 100% Merinowolle oder hochwertigen synthetischen Mischungen. Vermeiden Sie Baumwolle gänzlich, da sie nach dem Schwitzen nass bleibt. Bringen Sie für eine einwöchige Reise 3 Sets mit.
- Wählen Sie Ihre Isolierung. Bringen Sie einen dicken Wollpullover oder ein schweres Fleece als mittlere Schicht mit. Bei extremer Kälte fügen Sie eine leichte Daunen- oder synthetische 'Puffy'-Jacke hinzu, die unter Ihrem Hauptwintermantel getragen werden kann.
- Priorisieren Sie Ihre Außenschicht. Ihre äußerste Schicht muss wind- und wasserdicht sein. Suchen Sie nach einem Parka mit einer hohen Füllkraft (mindestens 700) und einer mit Kunstpelz gefütterten Kapuze, die hilft, den Wind zu brechen, bevor er Ihr Gesicht erreicht.
- Schützen Sie Ihre Extremitäten. Packen Sie für jeden Tag zwei Paar dicke Wollsocken – eines zum Tragen und eines zum Trocknen. Bringen Sie Fäustlinge anstelle von Handschuhen mit, da das Zusammenhalten der Finger deutlich mehr Körperwärme erzeugt.
- Kann ich einfach einen sehr dicken Mantel tragen?
- Nein. Das Zwiebelprinzip ist unerlässlich, da Sie bei Aktivität (wie Wandern oder Hundeschlittenfahren) überhitzen würden. Sie müssen Schichten ablegen können, um trocken zu bleiben.
- Wie verhindere ich, dass meine Kameraakkus leer werden?
- Bewahren Sie Ersatzakkus in einer Innentasche nahe an Ihrer Körperwärme auf. Kaltes Wetter entlädt Lithium-Ionen-Akkus in wenigen Minuten, wenn sie der Kälte ausgesetzt sind.