Wie man sich für das Wetter in den Anden schichtweise kleidet

Packe ein Drei-Schichten-System, bestehend aus einer feuchtigkeitsableitenden Basis, einer isolierenden Mittelschicht und einer wasserdichten, windabweisenden Außenschicht. So kannst du dich an die schnellen Temperaturschwankungen zwischen den eisigen Morgenstunden und den intensiven, sonnenverwöhnten Nachmittagen anpassen.

  1. Wähle eine synthetische oder Merinowolle-Basis. Vermeide Baumwolle vollständig, da sie Feuchtigkeit speichert und deinen Körper kühlt, sobald du dich nicht mehr bewegst. Bringe zwei langärmlige Oberteile aus Merinowolle mit, die du abwechselnd tragen kannst.
  2. Packe eine Isolationsschicht mit hohem Loft. Wähle eine Daunen- oder Synthetik-Puffjacke, die sich in ihre eigene Tasche packen lässt. Dies ist dein primärer Schutz gegen Temperaturen unter 0 °C in der Nacht.
  3. Bringe eine technische Windjacke oder Regenjacke mit. Die Anden sind berüchtigt für plötzliche, starke Winde. Stelle sicher, dass deine Außenschicht versiegelte Nähte hat und mit einer Kapuze mit Kordelzug ausgestattet ist.
  4. Teste deine Lagenkombination. Ziehe alle drei Schichten zusammen an. Du solltest deine Arme frei bewegen können, ohne dass der Jackenstoff knittert oder deine Bewegungsfreiheit einschränkt.
Warum ist Baumwolle für die Anden schlecht?
Baumwolle trocknet sehr langsam und verliert ihre isolierenden Eigenschaften, wenn sie feucht ist. In den Anden wirst du durch Schweiß oder plötzlichen Regen gefährlich kalt, wenn du Baumwolle trägst.
Brauche ich einen schweren Parka?
Nein. Ein schwerer Parka ist sperrig zu verstauen und schwer zu lüften. Eine dünne Basisschicht plus eine Daunenjacke und eine Windjacke sind vielseitiger.