Allein durch Europa: So meisterst du die öffentlichen Verkehrsmittel

Europas öffentliche Verkehrsmittel sind solo-reisefreundlich und gut vernetzt. Lade dir die lokalen Apps herunter, kaufe Tageskarten statt Einzeltickets, und nutze Nachtverbindungen für längere Strecken. Die meisten Systeme funktionieren kontaktlos.

  1. Apps vor Ankunft installieren. Citymapper für Großstädte, DB Navigator für Deutschland, Trainline für grenzüberschreitende Züge. Lade sie mit WLAN herunter, funktionieren offline.
  2. Tageskarten kaufen, nicht Einzeltickets. In jeder Stadt: Tageskarte am ersten Automaten kaufen. Meist 6-12€, rechnet sich ab 3 Fahrten. Oft gültig bis 3 Uhr nachts des Folgetags.
  3. Kontaktlos zahlen aktivieren. Smartphone oder Karte an den Sensor halten. Funktioniert in London, Berlin, Wien, Stockholm. Automatisch beste Tarife.
  4. Bahnhöfe als Orientierungspunkte nutzen. Hauptbahnhöfe haben WLAN, Gepäckschließfächer (3-6€), Toiletten. Perfekt für Pausen zwischen Zugverbindungen.
  5. Nachtverbindungen für längere Strecken. ÖBB Nightjet: Wien-Berlin 59€, Schlafwagen 99€. Sparst Hotel und Zeit. Buche 3 Monate vorher für beste Preise.
  6. Reservierungen nur bei Fernzügen. Regionalzüge, U-Bahnen, Busse: keine Reservierung. Nur bei TGV, AVE, IC zwingend nötig. Kosten 4-10€ extra.
Muss ich Züge vorher buchen?
Regionalzüge nie. Fernzüge (TGV, AVE, IC) immer. Normale Regionalzüge kannst du einfach einsteigen.
Was mache ich bei Verspätungen?
Apps zeigen Echtzeitdaten. Bei über 60 Min Verspätung: Entschädigung beantragen. EU-Recht gilt für alle Züge.
Ist es nachts sicher?
Großstadtverkehr läuft bis 1-2 Uhr, Nachtbusse danach. Bleib in belebten Bereichen der Bahnhöfe. Nightjets haben Schlafwagenbegleiter.