Wie du in beliebten Städten Touristenfallen vermeidest
Gehe dorthin, wo die Einheimischen essen und einkaufen. Meide Restaurants mit mehrsprachigen Menüs direkt an Sehenswürdigkeiten und zahle nie den ersten genannten Preis bei Straßenhändlern.
- Entferne dich 2-3 Straßen von Hauptattraktionen. Laufe bewusst 200-300 Meter von bekannten Sehenswürdigkeiten weg. Die Preise fallen um 30-50% und die Qualität steigt merklich.
- Erkenne schlechte Restaurants sofort. Meide Lokale mit Menüs in 4+ Sprachen, Kellnern die dich aktiv anwerben, oder leeren Tischen zur Stoßzeit. Gute Zeichen: handgeschriebene Tafeln und wartende Einheimische.
- Nutze lokale Apps für Transport. Lade die städtische ÖPNV-App runter statt Taxi-Apps für Touristen zu nutzen. In Berlin: BVG, in Paris: Citymapper, in London: TfL Go.
- Kaufe in Supermärkten der Einheimischen. Finde den nächsten normalen Supermarkt (nicht am Bahnhof). Wasser kostet dort 0,50€ statt 3€ am Kiosk.
- Verhandle bei Straßenhändlern richtig. Starte bei 30% des genannten Preises. Gehe weg wenn sie nicht reagieren - sie rufen dich in 9 von 10 Fällen zurück.
- Frage Hotelrezeption nach Geheimtipps. Frage konkret: 'Wo essen Sie persönlich?' Nicht: 'Was empfehlen Sie?' Das bringt ehrliche Antworten statt Provisionsdeals.
- Wie erkenne ich, ob ein Stadtteil touristisch überlaufen ist?
- Mehr als 3 Souvenirläden pro 100m, Menüs auf Englisch überall, und Preise die in runden Eurobeträgen enden (10€, 15€). Authentische Viertel haben krumme Preise (8,40€, 12,90€).
- Was mache ich wenn ich schon in einer Touristenfalle gelandet bin?
- Bestelle das Billigste, zahle und gehe. Diskutiere nicht über Preise nach dem Bestellen. Merke dir den Namen und warne andere Reisende.
- Wie finde ich heraus wo die Einheimischen wirklich hingehen?
- Schaue auf Google Maps nach Restaurants mit deutschen/lokalen Bewertungen statt englischen. Oder folge nach 18 Uhr Leuten im Business-Look - sie führen dich zu ihren Stammplätzen.