Wie du mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Ostafrika backpackst

Ostafrika lässt sich gut mit Bussen, Matatus und Bodabodas bereisen. Rechne mit 15-25€ pro Tag für Transport zwischen Ländern. Die wichtigsten Grenzübergänge sind Namanga (Kenia-Tansania) und Malaba (Kenia-Uganda).

  1. Visa im Voraus organisieren. Beantrage das East Africa Tourist Visa (100 USD) für Kenia, Uganda und Ruanda online. Für Tansania brauchst du ein separates Visa (50 USD an der Grenze).
  2. Hauptrouten planen. Standard-Route: Nairobi → Arusha (5h, 15€) → Dar es Salaam (10h, 20€) → Kampala (12h, 25€). Buche Overnight-Busse für lange Strecken.
  3. Lokale Transport-Apps nutzen. Lade Uber (Nairobi, Kampala), SafeBoda (Uganda) und Bolt (Kenia) runter. Für Matatus frage Einheimische nach den besten Routen.
  4. Grenzübergänge meistern. Nimm morgens zwischen 8-10 Uhr die ersten Busse. An Grenzen: Pass, Gelbfieber-Impfpass und Visa bereithalten. Rechne mit 2-3h Wartezeit.
  5. Bargeld in USD mitführen. Wechsle größere Beträge in Nairobi oder Kampala. Grenzbeamte akzeptieren oft nur USD für Visa. Mobile Money (M-Pesa) funktioniert nur national.
  6. Backup-Pläne haben. Speichere Kontakte lokaler Busunternehmen: Akamba (Kenia), Dar Express (Tansania), Post Bus (Uganda). Bei Ausfällen gibt es meist alternative Anbieter.
Sind die Busse sicher für Alleinreisende?
Ja, die großen Busunternehmen sind zuverlässig. Vermeide nachts lokale Matatus. Overnight-Busse der etablierten Firmen sind sicherer als Tagesfahrten in kleinen Bussen.
Wie lange dauern Grenzübergänge wirklich?
Namanga (Kenia-Tansania): 1-2h. Malaba (Kenia-Uganda): 30min-3h je nach Andrang. Morgens zwischen 8-10 Uhr ist am schnellsten. Freitagnachmittags dauert es am längsten.
Was mache ich, wenn der Bus ausfällt?
An jeder größeren Busstation gibt es mehrere Anbieter. Frage andere Reisende oder Locals nach Alternativen. Notfalls: Shared Taxis bis zur nächsten Stadt und dort umsteigen.