Sandboarding in der Wüste: So geht's richtig

Sandboarding funktioniert am besten an steilen Dünen mit festem Sand. Du brauchst ein spezielles Sandboard, Wachs für die Unterseite und warme Kleidung für frühe Morgenstunden. Die besten Spots sind Namibia, Peru oder Marokko.

  1. Das richtige Board besorgen. Miete vor Ort ein Sandboard (15-25€ pro Tag) oder kaufe eins (80-150€). Normale Snowboards funktionieren nicht gut - der Sand ist zu abrasiv.
  2. Den perfekten Zeitpunkt wählen. Fahre früh morgens (6-9 Uhr) oder späten Nachmittag (16-18 Uhr). Mittags wird der Sand zu heiß (über 60°C) und verbrennt deine Füße.
  3. Die Düne hochklettern. Gehe seitlich den Hang hoch, nicht gerade. Das dauert 15-30 Minuten je nach Dünenhöhe. Mache alle 50 Meter eine Pause.
  4. Das Board wachsen. Reibe die Unterseite alle 2-3 Fahrten mit speziellem Sandwachs ein. Ohne Wachs rutscht das Board nicht und du bleibst stecken.
  5. Die erste Fahrt. Setze dich auf das Board wie auf einen Schlitten. Füße vorne, Hände seitlich zur Balance. Erst wenn du das beherrschst, kannst du stehend fahren.
Ist Sandboarding gefährlich?
Weniger gefährlich als Snowboarden. Du fällst in weichen Sand, nicht auf Eis. Die größte Gefahr ist Sonnenbrand und Dehydration.
Wie schnell wird man beim Sandboarding?
Anfänger erreichen 10-20 km/h, Fortgeschrittene bis 50 km/h. Das fühlt sich schneller an, weil du näher am Boden bist.
Funktioniert jede Düne zum Sandboarding?
Nein. Du brauchst mindestens 30° Neigung und festen, nicht zu trockenen Sand. Frisch aufgeschütteter Sand funktioniert nicht.