Wie du eine Namibia-Reise planst
Namibia braucht mindestens 14 Tage für die Haupthighlights. Rechne mit 80-120€ pro Tag für Selbstfahrer mit Camping/Gästehäusern. Beste Reisezeit ist April bis Oktober - trocken und angenehme Temperaturen.
- Reisezeit festlegen. Buche für April bis Oktober (Trockenzeit). Mai bis September sind ideal - wenig Regen, moderate Temperaturen, beste Tierbeobachtung. Vermeide Dezember bis März (Regenzeit, sehr heiß).
- Mietwagen mit Allradantrieb buchen. Reserviere einen 4x4 SUV mindestens 3 Monate voraus. Asco, Avis und Europcar haben gute Fahrzeuge. Rechne mit 50-70€ pro Tag. Vollkasko ist Pflicht - die Schotterpisten sind rau.
- Route planen. Klassische 14-Tage-Route: Windhoek (1 Tag) → Sossusvlei (2 Tage) → Swakopmund (2 Tage) → Damaraland (2 Tage) → Etosha Nationalpark (4 Tage) → Waterberg (1 Tag) → Windhoek (2 Tage). Plane max. 300km pro Tag.
- Unterkünfte reservieren. Buche Camps und Lodges 6 Monate voraus, besonders für Sossusvlei und Etosha. NWR (Namibia Wildlife Resorts) verwaltet die Nationalpark-Camps. Private Lodges über Booking.com oder direkt.
- Flüge nach Windhoek buchen. Condor fliegt direkt von Frankfurt nach Windhoek. Lufthansa über Johannesburg. Rechne mit 800-1200€ pro Person. Buche 4-6 Monate voraus für bessere Preise.
- Reiseversicherung und Dokumente. Schließe eine Auslandskrankenversicherung ab. Reisepass muss noch 6 Monate gültig sein. Führerschein + internationaler Führerschein für den Mietwagen.
- Ist Namibia sicher für Selbstfahrer?
- Ja, sehr sicher. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, Straßen sind gut markiert. Vermeide nur Fahrten bei Dunkelheit wegen Wildtieren auf der Straße. Informiere jemanden über deine Route.
- Brauche ich Malaria-Prophylaxe?
- Nur für den Caprivi-Streifen (äußerster Nordosten) und nördliche Teile von Etosha von November bis Mai. Die klassischen Touristen-Gebiete sind malariafrei. Sprich mit deinem Hausarzt.
- Wie viel Wasser soll ich mitnehmen?
- Mindestens 4 Liter pro Person pro Tag. In der Wüste mehr. Kaufe Wasser in größeren Orten - in abgelegenen Gebieten gibt es keine Geschäfte. Die meisten Lodges haben sauberes Leitungswasser zum Nachfüllen.